Witthohschule

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Einige Wochen des Zitterns liegen hinter den Verantwortlichen für die Witthohschule in Emmingen-Liptingen wie auch hinter all denen, die um den Fortbestand der Schule gebangt haben. Die Witthohschule genießt, und das ist unbestritten, einen sehr guten Ruf und ist räumlich, ausstattungstechnisch sowie von allen sonstigen Rahmenbedingungen her bestens ausgestattet. Umso schmerzhafter war im Dezember die Mitteilung des Schulamtes, dass, sofern für das neue Schuljahr keine 16 Fünftklässler angemeldet werden, die Schule auslaufend geschlossen wird. Nun wurde seitens des Schulamtes und des Regierungspräsidiums zurückgerudert. Nachdem im vergangenen Jahr das Hinweisverfahren an die Schule ausgesetzt wurde mit der Überlegung, dass die Witthohschule eventuell in kürzerer Zeit die einzige Werkrealschule im Schulbezirk sei, bedeutet dies, dass das Verfahren hinsichtlich Hinweisverfahren wieder von vorne beginnt. Zumindest für das kommende Schuljahr 2017/2018 bedeutet dies, dass auf alle Fälle eine 5. Klasse, wenn auch eventuell nur als Kombiklasse, eingerichtet wird. Bürgermeister Joachim Löffler, der Gemeinderat sowie Schulleiter Hans Frick mit dem gesamten Kollegium der Witthohschule sind sehr erleichtert über diese Nachricht. Dies bedeutet allerdings nicht, dass man die Hände in den Schoß legt und abwartet, was nun passiert. In der Gemeinderatssitzung am 20.02.2017 wird sich der Gemeinderat, zusammen mit der Schulleitung der Witthohschule, Gedanken machen, welche Maßnahmen eingeleitet werden, um dann die tatsächliche Schülerzahl 16 für die 5. Klasse des Schuljahres 2017/2018 zu erhalten. Bürgermeister Löffler bedankte sich auch sehr bei allen, die in den vergangenen Tagen und Wochen ihre Solidarität mit der Witthohschule zum Ausdruck gebracht hatten. Interessant für ihn war dabei auch, dass Schüler, die die Schule selbst besucht hatten und kurz nach dem Abgang noch kritisch ihr gegenüber gestanden hatten, nun mit etwas mehr Lebenserfahrung voll des Lobes über die Schule und über die Möglichkeiten, die hier geboten werden, sind. Richtigerweise hatte Bürgermeisterstellvertreter Richard Gnirß auf die Wichtigkeit der Schule hingewiesen und auch angemerkt, dass es nun an den Eltern der künftigen Fünftklässler liege, ob man die notwendigen Schülerzahlen erhalte und damit den Schulstandort sichern könne ober ob dies eben nicht der Fall sei.