Infoveranstaltung Windkraft

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Infoveranstaltung Windkraft

Am vergangenen Montag hatte die Gemeinde zu einer Informationsveranstaltung in Sachen Windkraft eingeladen. Bürgermeister Joachim Löffler hatte zu Beginn die Anwesenden begrüßt und informiert, dass in der Federführung der Stadt Tuttlingen bei der Verwaltungsgemeinschaft Tuttlingen (VG Tuttlingen) die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes bearbeitet werde. Dies sei notwendig, um für alle Beteiligten Rechtssicherheit hinsichtlich eventueller Standorte für Windkraftanlagen zu schaffen.

Michael Hensch von der Stadt Tuttlingen erläuterte im Anschluss, wie der aktuelle Planungsstand ist und wie die weitere Vorgehensweise sein wird. Zunächst waren im Gebiet der VG Tuttlingen 40 Standorte überprüft worden. Das beauftragte Planungsbüro Hage+Hoppenstedt hatte hiervon 8 als möglich eingestuft, allerdings war dabei kein Standort auf Gemarkung Emmingen-Liptingen. Auffallend war insgesamt, dass im nordwestlichen Teil der VG Tuttlingen die offenbar interessantesten möglichen Standorte liegen. Probleme gab und gibt es insbesondere wegen der Luftschutzzonen beim Flugplatz Neuhausen. Diesem Thema müssen wahrscheinlich auch potentiell sehr gut geeignete Standorte auf Gemarkung Tuttlingen geopfert werden. Momentan werden 10 Standorte näher überprüft. Dabei wurden auf Vorgabe der Gemeinde Emmingen-Liptingen auch die Standorte Buchhalde und Steinbruch Liptingen aufgenommen, während durch Gemeinderatsbeschluss der Witthoh nicht näher überprüft wird. Gerade der Witthoh hat auch bei den beteiligten Planungsbüros keine besonders gute Benotung.

Anfang Februar 2013 wird sich der Gemeinsame Ausschuss der VG Tuttlingen mit den eingegangenen Behörden- und Trägerstellungnahmen befassen. Im Jahr 2013 sollte die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zum Abschluss gebracht werden.

In der anschließenden Diskussion wurden zahlreiche Fragen zum Thema Windkraft überhaupt, zur Energiewende und zu möglichen Standorten in der VG Tuttlingen gestellt. Interessanterweise waren die Kritiker der Windkraft in der Überzahl, obwohl bei einer Teilnehmerzahl von 11 Personen dies sicherlich nicht als repräsentativ bezeichnet werden kann. Unter den Anwesenden waren auch die Gemeinderäte Gaby Rettkowski, Angelika Störk und Bernd Richter.