Aus dem Technischen Ausschuss vom 24.05.2019

|  Technischer Ausschuss

Neue Urnenstelen auf dem Friedhof Emmingen

Bisher sind auf dem Friedhof in Emmingen vier Urnenstelen mit jeweils 10 Grabkammern errichtet. Aktuell sind keine Kammern mehr frei. Die Nachfrage nach dieser Bestattungsform wird immer größer. Insofern lag es am Technischen Ausschuss einen neuen Standort für eine Stelenanlage zu bestimmen. Dies geschah vor Ort anhand des Vorschlages der Verwaltung, und zwar im ehemaligen Einzelgrabfeld nördlich der jetzigen Anlage. Der Wunsch aus der Mitte des Technischen Ausschusses war allerdings, die neue Stelenanlage parallel zur bisher bestehenden zu erstellen. Zudem wurde die Verwaltung beauftragt sofort eine Stele der Firma Kronimus vom gleichen Typ zu ordern. Der Preis liegt bei rund 11.000 Euro. Dies wurde seitens des Technischen Ausschusses einstimmig beschlossen. Für den Friedhof in Liptingen wurde vor kurzem ebenfalls eine neue Urnenstele bestellt, da auch dort die Nachfrage relativ hoch ist und die freien Kammern zur Neige gingen.

 

Eigenkontrollverordnung

Die Kommunen sind verpflichtet regelmäßig ihre Kanalleitungen zu überprüfen. Aktuell wurde seitens der Verwaltung vorgeschlagen in Liptingen zwei weitere Abschnitte durch die Firma itr überprüfen zu lassen. Die Kosten liegen bei ca. 18.500 Euro. Aus der Mitte des Ausschusses wurde nachgefragt, welche Abschnitte genau nun stattfinden sollen und welche Folgen aus den Ergebnissen der Kanalüberprüfungen entstehen. Dazu wurde ausgeführt, dass am Ortseingang Liptingen von Tuttlingen aus bis über die Kreuzung der Rorgenwieser Straße mit der Schloßbühlstraße/Herrenstraße alles westlich davon überprüft wird. Zudem ein Abwassersammler im Süden der Ortslage von Liptingen.

Hinsichtlich der Konsequenzen aus Mängelfeststellungen wurde angeführt, dass versucht werde Mängel immer in Verbindung mit ohnehin stattfindenden Straßensanierungen zu beheben. Dabei sei es wichtig zu wissen, ob man die Straße aufgraben muss, oder ob man mit einem Inlinerverfahren (ähnlich wie eine stent-Operation am Herzen) verfahren könne. Der Ausschuss vergab die notwendigen Arbeiten an die Firma itr.

 

Winterdienstbericht 2018/ 2019

Mit dem vergangenen Winterdienst 2018/2019 war Bürgermeister Joachim Löffler sehr zufrieden, wie er betonte. Es gab kaum Beschwerden und auch kaum Schäden, welche allerdings niemals ganz ausgeschlossen werden können. Die Gesamtkosten des Winterdienstes belaufen sich auf ca. 116.000 Euro und liegen irgendwo im Mittel der vergangenen Jahre. Ob im Außenbereich die neue Regelung, dass ein Lohnunternehmer auch zum Räumen parallel streuen kann, entsprechende Auswirkungen hat, konnte noch nicht endgültig abgeschätzt werden. Dazu ist ein Jahr sicherlich zu kurz. Bei den Stunden, die der kommunale Bauhof aufzuwenden hatte, ging man davon aus, dass dies rund 880 Stunden sind. Dies war allerdings nicht der reine Winterdienst, sondern auch die Aufstellung von Fangzäunen und Schneepfählen. Beim eingekauften Streugut beliefen sich die Kosten auf 25.000 Euro. Der Technische Ausschuss nahm den Bericht zustimmend zur Kenntnis.


Private Baugesuche

Folgenden privaten Baugesuchen wurde zugestimmt:

Anbringung von zwei Planenbannern an vorhandenen Zaun Flst. 5112/9, Stöcke 1, OT Liptingen
Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage Flst 8121, Engelgasse 14, OT Liptingen (die Beratung dieses Baugesuches war notwendig geworden, da das Baugesuch zwar den Festlegungen des neuen Bebauungsplanes entspricht, dieser neue Bebauungsplan aber noch nicht rechtskräftig ist).